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Verkannte
Gefahr "Elektrosmog"
Aussagen von Fachleuten und Wissenschaftlern zum Thema Mobilfunk
Zusammenstellung:
Dr. Claus Scheingraber - Arbeitskreis Elektro-Biologie e.V.
Prof.
Dr. Ross Adey, Loma-Linda-Universität, Kalifornien: Wir
wissen sehr gut, dass gepulste Signale auf den Menschen stärker
einwirken als ungepulste. Gepulste Mikrowellen greifen tief in biologische
Prozesse ein. Es handelt sich dabei um Stärken, wie sie
täglich in der Umgebung von Mobilfunksendern abgegeben werden.
Prof.
Dr. Alexander Borbely, Institut für Toxikologie, Zürich:
Veränderungen im EEG traten nach 15 Minuten Einschaltzeit
auf. Im Schlaf-EEG gab es Verkürzungen der REM-Phase.
Prof.
Dr. Jürgen Bernhardt, (emeritierter Leiter) Institut für
Strahlenhygiene, Bundesamt für Strahlenschutz: Die Forschungen
berücksichtigen nur die Wärmewirkung durch elektromagnetische
Strahlung. Und: Wenn man die Grenzwerte reduziert, dann
macht man die Wirtschaft kaputt, dann wird der Standort Deutschland
gefährdet.
Prof.
Dr. Maria Blettner, (Prof. Bernhardts Nachfolgerin) Institut
für Strahlenhygiene, Bundesamt für Strahlenschutz: Die
Grenzwerte beruhen auf thermischen Effekten, weil das die einzigen
Effekte sind, die man bisher tatsächlich nachgewiesen hat.
Prof.Dr.
Arne Brun, Dr. Bertil Perssion und Prof.Dr. Leif Salford, Universität
Lund, Schweden: Rattenhirne sind nach Bestrahlung mit Mikrowellen,
wie man sie vom Mobilfunk kennt, übersät mit dunklen Flecken
und deutlich geschädigt. Es tritt Flüssigkeit aus den
Blutgefäßen aus, verursacht durch diese Felder. Proteine
und Schadstoffe durchdringen die Blut-Hirn-Schranke, nachdem sie
von der Strahlung geöffnet wurde.
Prof.
Dr. Neil Cherry, Lincoln Universität, Canterbury, Neuseeland:
Die Bewertungen der ICNIRP von 1998 sind fehlerhaft und enthalten
ein Muster von Voreingenommenheit, bedeutenden Fehlern, Weglassungen
und absichtlichen Verdrehungen. Falls die Bewertungen angenommen
werden, verfehlen sie den öffentlichen Gesundheitsschutz.
Dr.
Bill Curry, EMSciTek, Glen Ellyn, USA: Bei der Aufstellung
von Mobilfunk- Basisstationen
wird eine Interaktion mit der vorhandenen Hintergrundstrahlung durch
Funkquellen niedrigerer Frequenzen (Rundfunk und Fernsehen) nicht
beachtet.
Prof.
Dr. Vittorio Colletti, Dir. der HNO-Klinik, Verona: Schon
ein 2-minütiges Handy-Gespäch stresst den Hörnerv
stark. Es dauert 8 Minuten, bis der Hörnerv die Ausgangspotentiale
vor dem Gespräch wieder erreicht hat.
Prof.
Dr. Karl Hecht, Leiter des Pathologischen Institutes der Berliner
Charité und Direktor des Institutes für Stressforschung:
Biologische Wirkungen bestehen unbestreitbar. Über Zusammenhänge
mit Krankheiten, speziell Leukämie und Krebs, liegen Untersuchungsergebnisse
vor. Elektromagnetische Felder können als negativer Stress
bewertet werden, dessen pathogene Wirkung eventuell erst nach Jahren
sichtbar wird.
Prof.
Dr. Heyo Eckel, Leiter des Umweltausschusses der Bundesärztekammer:
Es gibt gewichtige Hinweise für Schäden durch Mobilfunkstrahlung.
Ich halte es für sorglos, wenn man an den bestehenden Grenzwerten
festhält.
Prof.
Dr. J.G. Hyland, Institut für Physik, University of Warwick:
Während des 'kalten Krieges' war die Mikrowellenbestrahlung
der westlichen Botschaften in Moskau, die die Sowjetunion mit der
erklärten Absicht durchführte, Gesundheitsschäden
beim Botschaftspersonal zu verursachen, erfolgreich. Die eingesetzten
Mikrowellenstärken lagen dabei zwischen der eines Handys und
einer Basisstation.
Prof.
Dr. Jöckel, Universität Essen: Es besteht ein
4-fach höheres Risiko durch den Gebrauch eines Handy´s
einen Augentumor zu bekommen. Die Erkrankung wird aber erst 10 Jahre
später sichtbar.
Prof.
Dipl.-Ing. Günter Käs, (emer. Leiter des Insitut für
HF- u. Radartechnik) Uni der BW-Hochschule, Mch.-Neubiberg: Die
Grenzwerte in Deutschland sind reichlich hoch. In Russland
werden in der Medizin gepulste Mikrowellen zu Therapiezwecken eingesetzt,
die nachweislich wirken; diese liegen beim 10.000stel der deutschen
Grenzwerte. Die Strahlung der Mobilfunknetze liegt zwar unter den
Grenzwerten, aber diese orientieren sich nicht an der Gesundheit.
Dr.
Lebrecht von Klitzing, Intern. Institut für Biophysik,
Neuss: Gepulste Mikrowellen sind biologisch kritisch.
Er fand bei Hirnstrommessungen auffällige Spitzen im menschlichen
EEG, aber nur unter Einfluss gepulster Wellen, bei ungepulsten Signalen
waren dies Auffälligkeiten nicht feststellbar.
Prof.
Dr. Wolfgang Löscher, Tierärztliche Fakultät,
Universität, Hannover: Keine Firma der Welt entwickelt
ein Arzneimittel, welches bei Versuchstieren Krebs auslöst,
und sagt dann, wie das Bundesamt für Strahlenschutz, die Handyhersteller
und Mobilfunkindustrie, das werde beim Menschen schon nicht auftreten.
Dr.
Dan Lyle, Loma-Linda-Universität, Kalifornien: Gepulste
Mikrowellen schädigen das Immunsystem und stören Neurotransmitterabläufe.
Prof.
Dr. Wilhelm Mosgöller, Universität Wien: Gibt
es schon für Handys zu wenig Studien, für Sendemasten
gibt es so gut wie keine. Für biologische Beeinträchtigungen
spielt die Zeitdauer eine große Rolle, in der man den Mikrowellen
ausgesetzt ist. Es ist noch völlig unbekannt, wie hoch der
Schwellenwert ist, das heißt, ab welchem Wert es gefährlich
wird. Fest steht, die Risiken werden unterschätzt. Es gibt
etliche Studien, die im Hinblick auf ein Krebsrisiko sehr beunruhigend
sind.
Dr.
H.P. Neitzke, Ecolog-Institut, Hannover: Beeinträchtigungen
des Immunsystems sind vielfach nachgewiesen. Es ist nicht auszuschließen,
dass die Mobilfunkfelder krebsfördernde Wirkung haben, also
dass Krebs sich im Einfluss der Felder schneller entwickelt und
fataler verläuft als normalerweise. Es wurde nachgewiesen,
dass vermehrt Stresshormone ausgeschüttet werden mit allen
Konsequenzen, die das haben kann. Es gibt Störungen vieler
Zellfunktionen, was besonders bedenklich stimmt. Die Auswirkung,
die das alles auf den Organismus hat, können wir noch gar nicht
abschätzen.
Dr.
Michael Repacholi, Beauftragter der WHO für elektromagnetische
Felder: Die Lymphknotenkrebsrate bei Versuchsmäusen war
mehr als doppelt so hoch, nachdem die Tiere neun Monate lang zweimal
täglich eine halbe Stunde mit gepulsten elektromagnetischen
Handywellen bestrahlt wurden. Es ist offensichtlich, dass es Gesundheitsrisiken
gibt.
Dr.
Olaf Schulz (Amtskollege von Prof. Blettner) Institut für
Strahlenhygiene, Bundesamt für Strahlenschutz: Mit den
Grenzwerten werden nur die zur Zeit wissenschaftlich bewiesenen
Auswirkungen ausgeschlossen. Weitere Verdachtsmomente, die man hat,
werden dabei nicht berücksichtigt. Diese Verdachtsmomente
geben Anlass zur Vorsorge.
Prof.
Dr. Cyril W. Smith, Manchester, GB: Es muss herausgefunden
werden, was diese Frequenzen bewirken und was sie bei Krankheit
und Gesundheit steuern.
Prof.
Dr.-Ing. Alexander H. Volger, RWTH, Aachen: Verordnung
und Standortbescheinigung bieten keinen Schutz. Die Behauptung einer
Schutzwirkung durch die Behörden ist als wissenschaftliche
Falschinformation anzusehen. Dies entspricht rechtlich allen Merkmalen
des Betrugs und schließt grob fahrlässige bis absichtliche
Gefährdung und Körperverletzung ein.
Prof.
Dr. Dr. Andras Varga, (emer. Leiter des Hygiene-Institutes)
Universität Heidelberg: Die deutschen Grenzwerte sind
zu hoch! Wir haben Hühnereier in einem Brutschrank mit Mikrowellen
der Stärke unterhalb unserer Grenzwerte bestrahlt und jedes
Hühner-Embryo getötet! Kein einziges Küken ist geschlüpft,
keines hat die Strahlen überlebt. Aus der Kontrollgruppe, die
nicht bestrahlt wurde, schlüpften ausnahmslos gesunde Tiere.
Prof.
Dr. Waltraud Wagner, Marburg: So erzeugen schwache elektromagnetische
Felder über strukturierende Wirkungen Katarakte in den Augenlinsen.
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