Verkannte Gefahr "Elektrosmog" - Medien

Jeder Punkt ein Krebsfall

Auszüge aus einem Text einer Veröffentlichung der Frankfurter Rundschau vom
10. 7. 2001, Seite 27 – von Klaus Koch

...Die Luft ist gut und klar. Der Lärm der Autobahn nach Salzburg ist weit weg und das Grün der Wiesen saftig genug, um Touristen zu locken. Ausgerechnet in dieser Idylle bekam es die Bevölkerung in den zurückliegenden Jahren mit rätselhaften Erkrankungen zu tun. Irgendwann griffen die Mitarbeiter der zuständigen Gemeindeverwaltung zu Zirkel und Bleistift und begannen auf einer roten Katasterkarte kleine rote Kreise einzutragen. Krebs. Beinah in jedem Haus einer, manchmal auch zwei Fälle. Sollten daran die riesigen Antennen schuld sein? ...

....Ausgerechnet ein Fachmann der US-Umweltbehörde EPA, Carl F. Blackmann berichtete bereits im vergangenen Jahr anläßlich eines Symposiums in Salzburg über die Veränderung der Kalzium-Ionen-Aktivität in organischem Gewebe durch elektromagnetische Felder. Kalzium-Ionen dienen als Indikator für intrazelluläre Signalübertragung und sind für die Nachrichtenübermittlung des zentralen Nervensystems bedeutend. Reaktionen wurden – bei Versuchen an Frosch-Herzen – nicht auf allen Frequenzen, sondern nur in bestimmten Frequenzfenstern festgestellt, unter anderem auf der Wellenlänge gängiger Kurzwellensender.

Andererseits entstanden auch Spitzenwerte, wenn extrem hohe UHF, Millimeterwellen, also auch Mobilfunkfrequenzen durch niederfrequente Felder moduliert wurden. Genau solche Überlagerungen sind aber die Regel bei der Übertragung der Ausstrahlung von Radiowellen, die als so genannte Trägerwellen im Takt von Sprache und Musik beeinflusst und anschließend in weit entfernten Empfängern wieder demoduliert werden. Lengfelder weißt darauf hin, im menschlichen Körper reichten bereit winzige Spannungen und elektrische Leistungen im Bereich von Femtowatt (ein millionstel Nanowatt) aus, um eine Muskelkontraktion zu zerzeugen. Die elektrischen Leistungen, die für die maßgeblichen Denkvorgänge und Wahrnehmungsvorgänge erforderlich sind. Seien noch viel kleiner. Da ist es für den Biologen klar, daß Einstrahlungen im Watt-Bereich – auch wenn der Mensch nicht auf deren Empfang ausgerichtet ist – geeignet sind, eine große Grauzone subjektiver Wahrnehmungen zu erzeugen – etwa Schlafstörungen, nervöse Herzbeschwerden, Kopfschmerzen und Gehörsensationen wie den Tinnitus...

Die bayerische Staatsregierung legt ein Gutachten vor, dem zur Folge die von dem Sender ausgehende Strahlung „völlig unschädlich“ sei... Über solche Finessen vergeht wertvolle Zeit. „Daheim sterben d`Leut“, sagt der Volksmund in Bayern.

Kommentar
Es liegt auf der Hand, daß dieses Szenario an vielen der ca. 50.000 Sendeanlagen installiert ist. Hinzu kommen Millionen von schnurlosen Heimtelefonanlagen. Oder warum glauben Sie haben 50 % der Bundesbürger Kopfschmerzen, Schlafstörungen, immer mehr Tinnitus, Depressionen, Kopftumore, Krebs?

Wer zu spät kapiert, den bestraft das Leben!


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