Verkannte Gefahr "Elektrosmog" - Medien

Betreibern die Zufahrt verwehrt

Mobilfunkmast
Betreibern die Zufahrt verwehrt.

Kölner Stadtanzeiger vom 26. 4. 01, Lokalbericht
Pr Weilerswist-Metternich - auf die Erteilung der Baugenehmigung für den in Metternich heiß umstrittenen Mobilfunkmast auf der Strasse zum Blauen Stein hatte man im Weilerswister Rathaus keinen Einfluß. Dafür zog Bürgermeister Armin Fuß jetzt die Trumpfkarte der Kommune aus dem Ärmel. Die Gemeinde sperrt ihre Wege für den Transport des Sendemastes, den die Firma E-Plus dort errichten will. "Darauf habe ich den Mobilfunkanbieter schon vor mehreren Wochen hingewiesen", erklärte Fuß im Gespräch mit dem Kölner Stadtanzeiger. Die Firma habe aber die Ankündigung ignoriert und schon erste Vorbereitungen für den Transport getroffen. Auch das Angebot, den Mast auf einem gemeindeeigenen Grundstück in der Nähe der Autobahn zu errichten, schlug E-Plus aus. "Hie hätte es keine Probleme gegeben, da die Anlage dann in rund 900 Metern Entfernung zum Dorf gestanden hätte", meinte Fuß. Der jetzt geplante Standort sei aufgrund der Nähe zum Wohngebiet aber einfach nicht akzeptabel......
"Dadurch hat man wohl auch bei E-Plus erkannt, dass es besser ist, mit den Leuten vor Ort zu reden, vermutete Fuß. In Kürze wolle der Mobilfunkanbieter jedenfalls zu einer Bürgerinformation einladen".

Abschrift vom Original von Bürgerwelle Eifel
gerd-zesar@t-online.de

Anmerkung
Der Ehemann einer Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung Metternich ist an Leukämie erkrankt. Neben dem Haus der Eheleute befindet sich ein Trafohäuschen. Bis vor kurzen wurde ein schnurloses DECT-Heimtelefon betrieben.
Zu beklagen ist, daß der o. a. Zeitungsbericht wie auch andere nur lokal und nicht in der Berichterstattung des Gesamtkreises Euskirchen erschienen ist. Der Bevölkerung wird aus diesen Gründen nicht deutlich, wie groß der Widerstand in der Zwischenzeit ist.

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