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Verkannte
Gefahr "Elektrosmog" - Medien
Werden Millionen von Bundesbürger krankenhausreif gefunkt?
C`t magazin für computertechnik
Heft 05/2001 26. 2. 11. 3. 2001 (S. 55/56)
Richard
Sietmann
Starke Reizwirkung
Gelehrtenstreit
dauert an
Auszug
Es
gibt kein spezielles Krankheitsbild für elektromagnetische
Einflüsse auf den Menschen, betonte Eduard David, Prof.
für Physiologie an der Universität Witten/Herdecke, Mitte
Februar vor der Wissenschaftspressekonferenz in Bonn. David hatte
unlängst mit einer Untersuchung über die Strahlenschädigung
von Radartechnikern der Bundeswehr den Bundesverteidigungsminister
in Erklärungsnöte gebracht. Sein Studium von 99 Krankenakten
förderte zutage, dass 69 der Betroffenen an Krebs erkrankten
und 22 daran gestorben waren mit durchschnittlich 40 Jahren.
...
Mangelnde
Aussagekraft und fehlende Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, sind
der häufigste Einwand gegen die weit über 20.000 wissenschaftlichen
Veröffentlichungen, die es weltweit inzwischen zum Thema gibt.
Es sei schwierig überhaupt Studien zu finden, von denen die
eine exakte Wiederholung der anderen ist, berichtete der Biophysiker
Peter Neitze vom Ecolog-Institut in Hannover. Sein Institut hat
für einen großen Mobilfunkbetreiber der es zur
Zeit noch vorzieht, unerkannt zu bleiben eine Auswertung
des in der wissenschaftlichen Literatur veröffentlichten Erkenntnisstandes
zu den athermischen Effekten vorgenommen.
Wir
haben festgestellt, dass man 80 % der Studien vergessen kann, die
sagen schlicht nichts aus, der Rest aber dokumentiert Befunde, von
denen wir meinen, daß sie wissenschaftlich sehr ernst zu nehmen
sind!
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