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Verkannte
Gefahr "Elektrosmog" - Leser
Handys, die Radarsysteme des kleinen Mannes
Labor
entwickelte Radarsystem
Quelle: G + J. computer channel ©, 12.6. 200
Handystrahlen
orten Tarnkappenbomber
London, 12. 6. 2001 (hge) - Die amerikanischen Tarnkappenbomber
können mit Hilfe der Strahlung, die bei der Verbreitung von
Handy-Telefonaten ausgeht, geortet werden. Das berichtet der Londoner
Daily Telegraph. Wie es heißt, hat ein Labor im
südenglischen Romsey eine entsprechende Technik entwickelt.
Die
Zeitung zitiert einen Sprecher des Labors, der angibt, mit Hilfe
von Antennen, die an Handymasten angebracht werden, könnte
ein Tarnkappenbomber auf bis zu zehn Meter genau geortet werden.
Das genaue Funktionsprinzip sei allerdings geheim.
Für
militärische Zwecke bedeutet die Entwicklung eine enorme Verbesserung
der Leistungsfähigkeit von Radarsystemen im Verteidigungsfall.
Da Industrieländer mit vielen tausend Handy-Masten bestückt
sind, ist die Zerstörung des Netzes nur durch anhaltendes Bombardement
eines ganzen Landes möglich. Dagegen sind herkömmliche
Radaranlagen relativ einfach zu zerstören.
Der
Labor-Sprecher zeigte sich belustigt über die Tatsache, dass
die 60 Milliarden Dollar teure Tarnkappentechnologie durch den Einsatz
von Handy-Masten, die rund 100.000 Dollar kosten, unterlaufen werden
kann.
Kommentar von Gerd Ernst Zesar
Sowohl der Mobilfunk als auch die Radartechnik nutzen die gepulste
Hochfrequenz, nahe beieinanderliegend, im GHz-Frequenzband.
In
der Zwischenzeit ist bekannt geworden, daß 120 an Krebs erkrankte
Radartechniker die Bundeswehr auf 120 Millionen DM Schadensersatz
verklagt haben. Wann wird es sich unter den Entscheidungsträgern
herumgesprochen haben, daß im Grunde genommen mit gepulsten
Radarstrahlen telefoniert wird. Der Unterschied Mobilfunk-
und Radartechnik ? nur einige GHz!
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