Verkannte Gefahr "Elektrosmog" - Gedankengut

Wie die Bundesregierung die Menschen hinters Licht führt

Deutscher Bundestag, 14. Wahlperiode, Drucksache 14/5874, kleine Anfrage v. 10. 4. 01
Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage verschiedener Abgeordneter

Schutz vor Mobilfunkstrahlung
13. Wie bewertet die Bundesregierung die Studienergebnisse des Wissenschaftlers Prof. Dr. Peter Semm, der im Auftrag der Deutschen Telekom AG jahrelang die gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilfunkstrahlen erforschte und festgestellt hat, daß bei Bestrahlung mit gepulster Hochfrequenz weit unterhalb der Grenzwerte 60 % des Nervensystems falsch reagiert und welche Schlussfolgerungen sind aus der Feststellung zu ziehen?

Antwort
Bisher ist die angesprochene Studie noch nicht veröffentlich und kann deshalb noch nicht bewertet werden. Sobald die Forschungsergebnisse vorliegen, fließen sie in die Gesamtbewertung ein, aus der ggfs. ergänzende Regelungen unter Vorsorgegesichtspunkten abgeleitet werden.


Kommentar von Gerd Ernst Zesar
Die Forschungsergebnisse von Prof. Semm wurden von einem hinzugezogenen amerikanischen Wissenschaftler bestätigt und lt. Semm von den Telekom-Fachleuten anerkannt. Die Zusammenfassung wurde 1996 auf der Telemetriekonfernenz in Garmisch-Partenkirchen von der Deutschen Telekom autorisiert vorgetragen und sogar im Programmheft abgedruckt. Wahrscheinlich reagiert das Nervensystem bereits weit unterhalb der Werte von 200 Nanowatt. (www.e-smog.ch,neurale Antworten auf schwache elektromagnetsiche Felder).

200 Nanowatt können bei mittleren und starken Sendeleistungen noch in einem Abstand von einem 1 km und mehr angetroffen werden. Die Bewertung von internationalen Studien sollte nicht von Industriewasserträger vorgenommen werden. Wir fordern den Rausschmiss von Prof. Bernhardt, Leitgeb und Silny aus der Kommission! Ausgerechnet eine von der DT-Mobil in Auftrag gegebene Studie bestätigte: Handy-Strahlen können das Immunsystem schwächen und Krebs fördern. Das Unternehmen soll lt. c`t Computermagazin darum gebeten haben, die seit Mai 2000 vorliegende Studie vorerst unter Verschluß zu halten.

Als Besitzer einer Messtechnik mit einer Empfindlichkeit nahe am menschlichen Nervensystem, bitte ich Sie, diese Technik möglichst nicht zu nutzen.
Die Semm-Studie habe ich bereits vor Monaten an das Bundesamt für Strahlenschutz weitergeleitet.



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