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Verkannte
Gefahr "Elektrosmog" - wissenschaftliche Infos
Magnetische Antennen im Gehirn nachgewiesen
Winzig
kleine magnetische Kristalle im menschlichen Gehirn hat ein Team
um Joseph Kirschvink vom California Institute of Technology (Caltech)
in Pasadena ausfindig gemacht. Sie dürften die Diskussion um
den "Elektro-Smog" weiter verschärfen - um die elektrischen
Felder, die Überland- und Hausleitungen umgeben und in Verdacht
stehen, Erkrankungen auszulösen oder zu fördern. Elektrizitätskonzerne
haben diese Zusammenhänge bislang bestritten. Sie konnten sich
dabei auf die physikalische Lehrmeinung stützen, dass der menschliche
Organismus über keine "Antenne" zum Empfang relativ
schwacher elektrischer Felder verfüge.
Die
jetzt entdeckten Magnetit-Kristalle (Magnetit = Magneteisenstein)
könnten sich jedoch als eine solche erweisen. Schwarze Pünktchen
auf magnetischen Resonanzbildern (MRI) von menschlicher Gehirnsubstanz
brachten Kirschvink und Kollegen auf die spur. Die Forscher vermuteten,
dass es sich um magnetische Partikel handeln könnte. Tatsächlich
gelang es ihnen, aus dem Gehirnmaterial von sieben Verstorbenen
50millionenstel Millimeter kleine Magnetit-Kristalle zu isolieren
und deren magnetisches Feld auszumessen. Das Team arbeitete in einem
speziellen, mit Hilfe von sechs Tonnen Stahl gegen das Magnetfeld
der Erde abgeschirmten Laborraum und benutzte teflonbeschichtete
Instrumente, die metallische Verunreinigungen der Untersuchungsgegenstände
verhinderten.
Ein
aus Supraleitern gefertigtes, hochempfindliches Magnetometer vervollständigte
die Ausrüstung.
Ergebnis
der Analyse
Die
meisten Regionen des Gehirns enthalten fünf Millionen Magnetit-Kristalle
pro Gramm, die schützende Gehirnmembran sogar 100 Millionen.
Wozu
das Gehirn die magnetischen Kristalle bildet, bleibt für die
Forscher bislang ein Rätsel. Spekulationen über einen
verschütteten magnetischen Sinn, der Menschen ähnlich
wie Walen die Orientierung erleichtert oder Wünschelrutengänger
zu Wasseradern führt, werden dadurch zur Überlegung. Es
gibt derzeit noch keinen Beweis, dass die mikroskopisch kleinen
Magnetitteilchen bei Menschen irgendeine Sinneswahrnehmung bewirken
könnte: Magnetit reagiert mehr als eine Millionen mal
stärker auf ein äußeres Magnetfeld als jedes andere
biologische Material. Wenn nur eine von einer Millionen Zellen Magnetit
enthält, kann ein Magnetfeld (z. B. auch das Erdfeld, und die
Sonnenflecken) das Gehirn direkt beeinflussen.
Aber
die Beruhigende Versicherung der Industrie, elektrische Felder würden
den Menschen ohne die geringsten Folgen durchdringen, darf also
mit Grund bezweifelt werden: Sollten die Kristalle zum Beispiel
in den Kanälen enthalten sein, die den Transport von Substanzen
durch die Zellmembranen regulieren und begännen sie durch ein
äußeres Magnetfeld unkontrolliert zu schwingen, kann
man sich alle möglichen Wirkungen vorstellen.
Quelle:
Institut of Technologie California
Der
Nachweis schwacher elektromagnetischer Phänomene auf den Organismus:
Menschliche
Nervenfasern haben eine wellenförmige Struktur, ihre Enden
sind darüber hinaus gabelförmig ausgebildet, sodass hiermit
auch magnetische Informationen empfangen oder gesendet werden können.
Sie besitzen ein natürliches Eigenfeld in der Größenordnung
von 1 millionstel Volt und eine dazugehörige magnetische Komponente
in der Größenordnung von 100 pT (Picotesla).
Im
Endotronic Messverfahren (07566-465) sind wir ganz in der Nähe
dieser natürlichen Größenordnungen, wodurch sich
die jeweilige technische Störsituation hieran maßstäblich
messen lässt. Es ist sinnvoll, die gemessene Störung jeweils
in ihrer größenordnungsmäßig bedingten Beziehung
zu diesen natürlichen Parametern zu betrachten, wobei selbstverständlich
auch besonders die Desinformation (Periodizität und Signalcharakteristik)
zu berücksichtigen ist, die technische Signale für die
Natur (aperiodisch) bedeuten.
Steilflankige
Signale (Mobilfunk) sind generell biologisch um den Faktor 1000
bis 100.000 schädlicher zu bewerten als die mit flacherer Charakteristik.
Dies gilt auch für magnetische Störfeldmessungen.
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