Verkannte Gefahr "Elektrosmog" - wissenschaftliche Infos

Handy-Stationen schaden der Gesundheit

Nachteilige gesundheitliche Auswirkungen einer lang dauernden Immission von Mobilfunk-Basisstationen können nicht ausgeschlossen werden. Dies ergibt die Studie "Auswirkungen von Mobilfunk-Basisstationen auf Gesundheit und Wohlbefinden", die Kärntens Gesundheitsreferent LHStv. Peter Ambrozy in Klagenfurt vorstellte.

Die Studie wurde von Prof. Michael Kundi von der Universität Wien unter Mitarbeit der Kärntner Umweltmedizinerin des Landes, Maria-Luise Mathiaschitz, erstellt. In Winklern, Greifenburg, Weißbriach, Faak und Preitenegg wurden in umfassender Weise Daten erhoben, Fragebögen zur Umweltqualität und verschiedene Tests wie Gedächtnis- und Reaktionstests durchgeführt. Insgesamt gab es 180 Probanden, 230 Einzelmessungen wurden vorgenommen. Wie die Studie ergab, habe die Wohnbevölkerung keine übertrieben hohen Befürchtungen, dass von Handy-Masten nachteilige gesundheitliche Auswirkungen ausgingen.

Der Anteil des Mobilfunks ist im Rahmen der hochfrequenten Immissionen mit über 70 Prozent sehr dominant. Österreichweit gibt es rund 8.000 Basisstationen. Die Zahl wird sich aufgrund der UMTS-Technologie weiter erhöhen, schätzt Kundi. Es könne sogar zu einer Verdoppelung kommen. Wie Kundi sagte, seien Handys aufgrund ihrer höheren Wirkung im Nahbereich gefährlicher.


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