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Gefahr "Elektrosmog" - wissenschaftliche Infos
Mobilfunk - Platin-Ionen aus dem Dreiwegekatalysator als Mikroantennen?
- Genetik
Genetik
10.01.2002
Forscher
schalten Erbsubstanz per Radiowellen ein und aus Forschern des Massachusetts
Institute of Technology (MIT) ist es gelungen, einzelne
DNA-Moleküle mittels Radiowellen aus- und wieder einzuschalten.
Sie glauben, dass die von ihnen angewandte Technik auch auf Proteine
anwendbar ist. Ihre Ergebnisse stellen sie im
Fachmagazin Nature (Bd. 415, Nr. 6868, S. 152) vor.
Das
Team um Joseph Jacobson verband die DNA-Moleküle mit winzigen
Antennen aus Gold. Mit Radiowellen der Frequenz
ein Gigahertz erzeugten die Forscher ein Magnetfeld, das in der
Goldantenne einen Strom induzierte, der wiederum zu einer Temperaturerhöhung
von 13 Grad Celsius in dem DNA-Molekül führte. Durch diese
Temperaturerhöhung wurde das Molekül "denaturiert",
also in einen inaktiven Zustand überführt.
Durch Abschalten der Radiowellen konnte das DNA-Molekül wieder
aktiviert werden. Darüber hinaus konnten die Forscher zeigen,
dass die Temperaturerhöhung auf die mit der Goldantenne verbundenen
Moleküle beschränkt bleibt. Jacobson und seine Kollegen
glauben, dass ihre Technik in Zukunft die gezielte Kontrolle einzelner
Gene der DNA ermöglichen könnte. Auch die Anwendung auf
Proteine und damit eine gezielte Kontrolle biochemischer Lebensprozesse
halten die Forscher für möglich.
Axel
Tillemans
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