Verkannte Gefahr "Elektrosmog" - wissenschaftliche Infos

Mit den Spermien stirbt der Mensch.

Aus "Die Macht II, Jonathan May , Edition J. M. ISBN 3-89539-492-0

"Es sollen zunächst die wichtigsten Trends der Evolution bei den Säugetieren aufgezählt werden, die erklären, warum diese die dynamischste Organismengruppe an sich ist. Dabei entstanden Eigenschaften, die nur bei ihnen zu finden sind. Die Säugetiere werden von allem am größten (Wal, Elefant) und können damit auch das größte Gehirn bilden. Sie haben das wärmende Fell entwickelt und sind überall siedlungsfähig. Der Mensch steckt die Kraft für die Fellbildung in sein Gehirn und baut sich ein Haus oder fabriziert einen Lendenschurz. Bei den Säugetieren ist der Mann bedeutend stärker und größer als das Weibchen, was ansonsten im Tierreich nicht sehr häufig ist. Das entscheidende Merkmal: Die Hoden werden mit steigender Höherentwicklung immer weiter nach außen verlegt. Sie sind quasi ungeschützt und allen Unbilden ausgesetzt. Außerdem können Spermien ähnlich Kaltblütlern wie Frosch oder Krokodil sehr lange ohne Wärmeenergie auskommen, ohne zu verhungern. Wie ist diese seltsame Entwicklung zu erklären? Im Gegensatz zu kleineren Tieren haben die Menschen dummerweise eine sehr geringe Nachkommenzahl, dafür aber die schnellste Evolutionsgeschwindigkeit. Die Träger der Höherentwicklung sind damit die Hodenträger. Die Spermien bestimmen das Tempo der Weiterentwicklung. Die Hoden haben kein Fell, sind fast ungeschützt, sie sind allen Unbilden und damit aber dem Entwicklungsdruck, vor allem der Temperatur, voll ausgesetzt. Das war so lange gut, bis ab etwa 1960 der zunehmende Elektrosmog kam. Die Zahl der befruchtungsfähigen Spermien nimmt seitdem gewaltig ab. Nur noch 50 % der menschlichen Hodenträger in den technisch hoch entwickelten Ländern sind zeugungsfähig"

zurück zur Übersicht

 
© by Wissenschaft unzensiert, 2002