Verkannte Gefahr "Elektrosmog" - wissenschaftliche Infos

Wirkungen von Quecksilber: In geringen Konzentrationen Hemmung des Nervenzellenwachstums

Während dessen in Frankreich Fieberthermometer aus Quecksilber verboten sind, ist es in Deutschland immer noch gestattet, Sondermüll als Zahlfüllung in die Mundhöhle zu praktizieren.

Für viele Menschen mit tragischen Folgen.
Amalgambelastung in Zahnarztpraxen - Neue Forschungsergebnisse zur Wirkung von Quecksilber.

Aus die Zahnarzt Woche DZW-Spezial 8 - 9/01
Quecksilberhaltiges Zahnamalgam hat ausgezeichnete werkstoffliche Eigenschaften und wird daher für die Zahnrestauration nach wie vor gerne verwendet. Außerdem ist Amalgam kostengünstiger als alternative Füllungsmaterialien.

Dennoch bleibt unbestritten, dass Quecksilber eine toxische Substanz ist. Die in der Zahnmedizin verwendeten Mengen führen nicht zu hohen Konzentrationen im Körper, dass akute Erkrankungen auftreten. Chronische, umweltbedingte Erkrankungen sind kausal schwer nachweisbar (z.B. PCB, Asbest etc.) Daher wird die Amalgamdiskussion weiterhin kontrovers geführt. Betroffene Zahnärzte können allerdings bestimmte Symptome (unter anderem Müdigkeit und Unkonzentriertheit)

Oft direkt dem Umgang mit quecksilberhaltigen Zahnamalgam zuordnen.

Quecksilberkonzentrationen
bei unterschiedlichen Arbeitsgängen Quecksilberkonzentrationen von 1,5 - bis 3,000 Mikrogramm pro Kubikmeter Raumluft gemessen worden. Die Konzentration fällt mit der Entfernung zum Behandlungsstuhl aufgrund von Verdünnungs- und Adsorptionsprozessen ab. patientennahe Messungen ergeben Werte bis ca. 180 Mikrogramm pro m³ intraorale Messungen bis ca. 800.

Quecksilbermetabolismus
Eingeatmetes atomares Quecksilber Hg) wird zu etwa 80 Prozent vom Lungengewebe aufgenommen und intrazellulär zu Hg²+ oxidiert. In atomarer Form, ist Quecksilber fettlöslich und kann daher durch Zellmembranen hindurchdringen. Eine Überwindung der Blut-Hirn-Schranke ist möglich und erfolgt auch. Bei einer Aufoxidation zu Hg²+ im Gehirn ist ein Transport des Ions über die Membrane aufgrund einer hohen Energiebarriere nicht mehr gegeben. Komplexere Transportmechanismen treten in Kraft, die einen langsamen Abbau bewirken. Aufgrund der unterschiedlichen Transportgeschwindigkeiten erfolgt eine Aufkonzentrierung von Hg²+ im Gehirn. In der Literatur werden diverse Auswirkungen von Quecksilber beschrieben. Dazu gehören: Autoimmunerkrankungen, Antibiotikaresistenz, Verringerung der Fruchtbarkeit, veränderte Struktur der Nervenzellen, subklinische neuro-physiologische und motorische Symptome.

Akkumulation oxidierten Quecksilbers im Gehirn
Neuste Studien unter der Leitung von Prof. Dr. F. Lorscheider an der Universität of Calgary zeigten einen Zusammenhang zwischen geringen Hg-Konzentrationen und Strukturveränderungen in der Wachstumszone von Nervenzellen. NeuroReport 3/2001.

Nervenzellen der Schnecke Lymnaea stagnalis wurden 48 Stunden lang in 2 Millilitern Nährmedium kultiviert und anschließend mit Metallchloridionen in einer Konzentration von 10-1 M beaufschlagt. Die Metallchloridlösungen (zwei Mikroliter) wurden in der Nähre der Wachstumszone appliziert. Aufgrund der Verdünnung im Nährmedium war die tatsächliche Konzentration < 10-1 M. Versuche wurden mit Quecksilber, Aluminium, Blei, Cadmium und Mangan durchgeführt.

Ausschließlich bei Quecksilber zeigte sich eine Veränderung im Wachstum. Wenige Minuten nach der Zugabe von HgCl² brach die Wachstumszone zusammen. Danach wurden einzelne Neurofibrillen sichtbar, die anschließend aggregierten. Das Nervenzellenwachstum bleib vollkommen unbeeinflusst durch die Gegenwart der andren Metallionen.

Zellenkollaps
Vor dem Versuch war bekannt, daß Quecksilber die Tubulinpolymeration verhindert. Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigten, daß sogar eine Depolymerisation bereits bestehender Tubulinpolymere stattfindet.

Da Tubulin (als Bestandteil des Zytoskeletts) für die Zellstruktur notwendig ist, verursacht der Tubulinabbau ein Kollabieren der Zelle im Bereich der Wachstumszone.

Biochemisch wurde nachgewiesen, daß Quecksilber am Tubulindimer gebunden wird und die Bindungsstelle für GP blockiert.

Aufgrund zahlreicher Untersuchungen wird zunehmend erkennbar, dass Quecksilber massiv in den Stoffwechsel der Zelle einzugreifen vermag.

Die oben Skizzierten Untersuchungsergebnisse weisen auf die Ursachen hin.

Peter Lohse, Dipl. Biol.


Übersandt von

Dr. med. Schreiber Hildegard
Ärztin f. öffentl. Gesundheitswesen
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Fax: 089 - 92401426
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Anmerkung von „unzensiert“
Frau Schreiber beschäftigt sich mit Quecksilberentgiftung



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