Verkannte Gefahr "Elektrosmog" - Diverses

Auch CSU will mehr Strahlenschutz!

Sogar Bayerns Umweltminister Schnappauf, der noch vor kurzem behauptete, Mobilfunk sei völlig harmlos, und die CSU-Landtagsfraktion Bayerns fordern laut AUGSBURGER ALLGEMEINE vom 06.04.01 einen besseren Schutz der Bevölkerung vor Mobilfunkstrahlung. CSU-Fraktionsvorsitzender Alois Glück hatte schon vor Wochen die Sorgen der Bevölkerung ernst genommen - damals stand er in seiner Partei aber noch ziemlich alleine da. Jetzt sieht's schon etwas anders aus: Der Abgeordnete Jakob Kreidl (CSU) hatte bereits am Donnerstagabend (05.04.01) in der BR-Fernsehsendung "quer" eine bessere Vorsorge zum Schutz der Bevölkerung gefordert. Umweltminister Schnappauf sagte besorgten Bürgern, die ihm im Landtag Unterschriftenlisten gegen Mobilfunksender überreicht hatten, so lange die Unbedenklichkeit der Strahlen von Mobilfunksendern nicht erwiesen sei, müssten Vorsicht und Vorsorge besonders wichtig genommen werden. Als Ziel nannte er, Standorte mit den geringsten Umweltauswirkungen festzulegen und dabei vor allem auf die Nähe zu Kindergärten und Krankenhäusern zu verzichten. Bürger und Gemeinden/Städte sollten bei der Auswahl der Standorte eingebunden werden.

Nur wie der Mobilfunkempfang in den Häuserschluchten einer Großstadt ohne Sendeanlagen auf den Dächern betrieben werden soll, ist unbekannt. Möglichst beim Nachbarn mit 1000 Meter Abstand? Wird die Gesundheit zu einem Lotteriespiel, das die gewinnen, die in ihrer Nähe Sendeanlagen bzw. einen Empfang in ihren Wohnungen vermeiden können?




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