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Verkannte
Gefahr "Elektrosmog" - Diverses
Mobilfunk - UMTS
Wer
schützt uns und unsere Kinder vor der Willkür der internationalen
Konzerne mit Zugang zu internationalen Beratergremien
60 % des Nervensystems arbeitete bei Intensitäten
falsch, die vielerorts in Funkkeulen von ca. 50. 000 Mobilfunksendestationen
erreicht werden.
Die
folgende Kurzfassung eines Vortrags wurde mit Zustimmung der Deutschen
Telekom(Forschungszentrum Darmstadt) in einem Kongressband veröffentlicht.
Mitarbeiter der Deutschen Telekom waren im Labor von Prof. Semm
bei den Versuchen anwesend, haben diese anerkannt und mit publiziert.
Zur Überprüfung der Reproduzierbarkeit der Reaktionen
der Nervenzellen wurde der amerikanische Biologe und Verhaltensforscher
Prof. Dr. R. C. Beason, (State University of New York at Geneseo)
auf Kosten der Telekom eingeladen.
Neurale Antworten auf schwache elektromagnetische Felder im Nahbereich
von 900 MHz
Einleitung
Seit längerer Zeit gibt es ein starkes Interesse an biologischen
Effekten von elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen
Feldern. Die beobachteten Effekte sind sehr unterschiedlich und
beziehen das Orientierungsverhalten von vögeln am Magnetfeld
der Erde und ebenso Mikrowellen mit ein, die zum Erhitzen von speisen
verwand werden. Das Ziel der hier kurz beschriebenen Versuche war
es, an einzelnen Nervenzellen im Gehirn von Vögeln die Effekte
der elektromagnetischen Felder (900 MHz) von Handies ohne und mit
der Modulation von 217 Hz zu messen. Die Leistungsflussdichte betrug
0,1 m/W/cm².
Methode
Da Handies wegen ihrer Interaktion mit der benutzten Elektronik
nicht benutzt werden konnten, wurden die 900 MHz Felder durch einen
Radiofrequenzgenerator und einem Verstärker erzeugt. Die Pulsmodulation
von 217 Hz wurde durch einen frei laufenden Oszillator geliefert.
Das Tier wurde im narkotisierten Zustand in einem Hohlleiter den
Feldern ausgesetzt, um diese Interaktionen zu vermeiden.
Ergebnisse
Wir beobachteten im Gehirn von Zebrafinken deutliche und reproduzierbare
Änderungen der elektrischen Aktivität von Nervenzellen,
die dem oben beschriebenen Feld ausgesetzt wurden.
(Nervenzellen aller Tiere verständigen sich untereinander durch
sogenannte Aktionspotentiale, die durch Kontaktstellen (Synapsen)
in ein chemisches Signal umgesetzt werden, das wieder entweder ein
hemmendes oder erregendes elektrisches Signal in nachgeschalteten
Nerven erzeugt). Mehr als 60 % der Nervenzellen wurden durch das
elektromagnetische Feld betroffen und reagierten entweder mit Steigerung
(80%) oder Hemmung (20%) ihrer elektrischen Aktivität. Die
typische antwort bestand darin, daß nach einiger zeit von
zum Teil mehrer Minuten die Aktivität der Zelle anstieg und
dann über die Präsentation des Feldes hinaus auf diesem
Aktionsniveau blieb. (Wenn zum Beispiel Nervenzellen aus dem Auge
auf Licht reagieren, so geschieht dies im Bereich von Millisekunden,
also ein deutlicher Unterschied). Es war klar zu beobachten, daß
die 217 Hz Pulsierung der auslösende Faktor war. Die ungepulste
Hochfrequenz rief nur kleine Effekte hervor.
Schlussfolgerungen
Unsere Untersuchungen haben deutlich gemacht, daß die elektrische
Aktivität von einzelnen Nerven im Gehirn von Vögeln durch
schwache gepulste elektromagnetische Felder stark beeinflusst wird.
Dabei kam es nicht darauf an, in welchen Gehirngebiet die Nervenzellen
lokalisiert waren. Die biologischen Konsequenzen dieser Reaktionen
sind bei Vögeln nicht bekannt. (Es
kann aber geschlossen werden, daß ein nicht narkotisierter
Vogel durch die Beeinflussung im Verhalten deutlich gestört
wäre. Seine Überlebensfähigkeit dürfte sehr
eingeschränkt sein. Die Übertragung dieser Tierversuche
auf den Menschen sind insofern gültig, als EEG- (Elektroenzaphologramm)
Ableitungen am menschlichen Schädel ähnliche Reaktionen
liefern.) Prof. Dr. Peter Semm.
Originaltext
autorisiert vorgetragen
Europäische Telemetriekonferenz. Garmisch-Partenkirchen
23. 5. 1996, Kongress und Ausstellung für Telemetrie, Versuchsinstrumentierung
und Fernwirkungen
Neuronal Responses to Low intensity Electromagnetic Fields at 900
MHz.
P.
Semm, S. Marhold*, E. Holtzkamp-Rötzler*, K. P. Dombeck and
R. C. Beason**
Deutsche Telecom, Technologiezentrum
PO Box 10 00 0364276 Darmstadt, Germany
*University of Frankfurt, Dept. of Zoologiy, Germany
** SUNY at Geneseo, Dept. of Biology, USA
Introduction
There has been an interest in the effects of electric and magnetic
fields on biological systems for a long time. The effects claimed
are highly diverse, tanging from low-intensity influences on animal
navigation to thermal effects that occur at high dosages such as
used for microwave cooking. The objektive of our research was to
investigate the specific effects of both CW and 217 Hz pulse modulated
900 MHz RF carriers (average power density of 0,1 mW/cm²)*
on single neurons in the avian brain (Zebrafinch, Taeniopygia guttata).
Methods
The 900 MHz-signal was generated by an RF cacillator/amplifier unit.
Pulse modulation of the signal was produced by a free running function
generator set for 217 Hz square wave signal with a duty cycle of
12,5 %. The animal was exposed in a monomode circular waveguide,
minimizing RF interference.
Results
It could be shown that there are reproducible to the 900-MHz exposure.
More than 60 % of the neurons record respond to exposure with either
an increase of their spontaneous electrical activity (80%) or with
depression (20%). The typical response exhibits an unusally long
latency (sometimes in the range of several minutes) and an augmented
activity which persisted past the stimulation period sometimes for
more than 10 min. the modulation seems to have an essential influence
on response. By contrast, the unmodulated signal caused minor in
electric activity only.
Conclusion
There is some evidence that low-intensity EMFs can change the spontaneous
activity of single cells in the avian brain. This response is not
limited set of neurons. However, the consequences for the general
physiology of the animal still unknown. Further investigations are
in progress.
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