Verkannte Gefahr "Elektrosmog" - Diverses

Offener Brief an den Vorstandvorsitzenden von DT-Mobil

Bereits seit 1996 ist der deutschen Telekom bekannt, daß bei Leistungen, wie sie in zigtausenden von Funkeulen anzutreffen sind, im Tierversuch 60 % des Nervensystems falsch arbeiten. Diese Erkenntnisse wurden über Forschungsaufträge Ihres Hauses von Prof. Semm gewonnen, von hinzugezogenen amerikanischen Wissenschaftlern bestätigt, von Ihren Fachleuten anerkannt, auf dem Telemetrie-Kongreß in Garmisch von Ihnen autorisiert vorgetragen und im Programmheft als Abstract sogar noch abgedruckt.
Mit welchem Recht lassen Sie also biologisch wirksame Leistungen dieser und anderer wirksamer Größenordnungen auf wehr- und ahnungslose Menschen und Tiere los? Auf meine Nachbarn, auf meine Eltern und auf unsere Kinder.
In einer gestern vorgestellten Studie, die wiederum in Ihrem Auftrag erstellt wurde, wies das Ecolog Institut auf eine krebsfördernde Wirkung und eine mögliche Beeinträchtigung der Hirnfunktionen durch hochfrequente Mikrowellen hin.
Letzteres wird in der Zwischenzeit von einer großen Anzahl meiner Mitbürger wahrgenommen.

Ich fordere Sie auch im Namen meiner Nachbarn nochmals auf, die Sendeleistungen Ihrer Sendeanlage auf der Loshardt, in Kall unverzüglich um Größenordnungen zurückzunehmen.

Gerd Ernst Zesar

Kölnische Rundschau
Gesamtausgabe 26. 4. 2001

Gesundheitsgefahr
Mobilfunk: "Zu hohe Leistungen"
Hannover. (afp) Aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes sollten die Grenzwerte für Mobilfunkfrequenzen nach Einschätzung des Ecolog-Institutes für sozial-ökologische Forschung in Hannover gesenkt werden. In einer gestern vorgestellten Studie im Auftrag des Mobilfunkbetreibers T-Mobil weisen die Wissenschaftler auf eine krebsfördernde Wirkung und eine mögliche Beeinträchtigung von Hirnfunktionen durch hochfrequente Mobilfunkwellen hin.



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