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Medizin
[Diverses]
Die gebrochene Erbsubstanz
Im Kölner Stadtanzeiger berichtet Irene Meichsner am 27. 3. 1998:
Die jahrelange Debatte über radioaktive Niedrigstrahlung, denen Menschen auch bei Röntgen, Fliegen oder in der Nähe von Castorbehältern ausgesetzt sind, hat eine jähe Wende bekommen.
Ein Strahlenforscher eines britischen Forschungsinstitutes hält es inzwischen für möglich, daß schwache radioaktive Strahlung, den menschlichen Genpool regelrecht vergiften kann.
Durch Versuche an Mäusen sind die Wissenschaftler zu Ergebnissen gelangt, die jeder herkömmlichen Strahlenbiologie widersprechen. Hat man bislang die Strahlungsdosen unterschätzt? Ob und wann der Strahlenschutz auf diese Erkenntnisse reagiert ist offen. Ihre persönlichen Konsequenzen haben die Wissenschafter Wright und Bayerstock schon gezogen: Der eine ißt keinen Fisch mehr aus der irischen See, in die Abfälle aus der britischen Wiederaufbereitungsanlage Sellafield eingeleitet werden. Der andere verweigerte medizinisch nicht notwendige Röntgenaufnahmen beim Zahnarzt! zurück
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