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Neue
Medizin
[Beweisführung]
Jodsalz hat in der Küche nichts zu suchen!!!
Häufung
von Fällen einer Schilddrüsenüberfunktion nach Jod
Prophylaxe
Alarmierende Ergebnisse riefen eine internationalen Expertengruppe
auf den Plan, die den Zusammenhang Jod-Salzvorsorge und Schildddrüsenüberfunktion
studieren sollte. Sie kamen 1999 zu dem Ergebnis, daß in
nahezu allen Ländern innerhalb von drei Jahren nach Einführung
des jodierten Kochsalzes deutlich mehr Neuerkrankungen an Schilddrüsenüberfunktion
auftraten. Auch die Zahl der Todesfälle durch Schilddrüsenüberfunktions-Krisen
stiegen an.
Zur
Überraschung der Wissenschaftler sank die Anzahl der Neuerkrankungen
jedoch wieer nach einigen Jahren, obwohl weiterhin Jod-Salz verspeist
wurde. Die Rate file auf den Stand wie vor der Einführung der
Jod Vorsorge zurück.
Die
Wissenschaftler gehen davon aus, daß langjähriger Jodmangel
zu einer ständigen Anregung des Schilddrüsenwachstums
führt: mehr Schilddrüse soll mehr Schilddrüse produzieren.
Durch diese ständige -Wachstumsanregung wird jedoch nicht die
Schilddrüse an sich vergrößert, sondern nur einzelne
Regionen verändern sich so, daß sie nicht mehr durch
die Steuerungszentren im Gehirn kontrolliert werden. Sie werden
autonom. Wenn nun nach einer langen Phase des Jodmangels plötzlich
Jod eingenommen wird, beginnen die autonomen Regionen in der Schilddrüse
weitgehend unkontrolliert Schilddrüsenhormone herzustellen,
bis der Körper durch Schilddrüsenhormone fast vergiftet
wird. Das führt zu Thyreotoxikose, zur Schilddrüsenüberfunktions-Krise.
So
kann Jod-Zufuhr bei manchen Menschen eine Schilddrüsenüberfunktion
auslösen. Es kommt zu Herzklopfen, schnellem Herzschlag und
Herzrhythmusstörungen, die ein schwaches Herz durchaus überfordern
können. Als Folge können Herzschwäche, Lungenödem,
Sauerstoffmangel, Angina Pectoris und auch Herzinfarkte auftreten,
in Einzelfällen kann die Erkrankung zum Tode führen.
Quelle:
Natur und Medizin
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