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Neue
Medizin
[Beweisführung]
Tragödie beim Menschenversuch
Die
Forschung an embryonalen Stammzellen hat einen Rückschlag erlitten.
Parkinsonpatienten, denen amerikanische Forscher diese aus abgetriebenen
Föten gewonnenen Zellen in die erkrankte Hirnregion spritzten,
leiden unter heftigen Nebenwirkungen. Weil die Stammzellen offenbar
unkontrolliert wucherten, haben die Testpatienten die Körperbeherrschung
verloren: Sie krümmten sich, wedelten wie wild mit den Armen,
kauten unablässig mit dem Kiefer. "Es war eine Tragödie",
kommentiert der Neurologe Paul Greene vom Columbia University College,
der die "katastrophalen" Testergebnisse soeben im "New
England Journal of Medicine veröffentlicht hat. Bei Parkinsonpatienten
sterben bestimmte Hirnzellen ab. Mit ihrem Experiment wollten die
Forscher diese durch embryonale Stammzellen ersetzen, die sich im
Gehirn entsprechend spezialisieren sollten. Nach diesem Prinzip,
so die Hoffnung vieler Mediziner, könnten auch Alzheimer- und
andere Hirnleiden behandelt werden. "Leider haben die Forscher
noch überhaupt nicht verstanden, welche Verbindungen die Stammzellen
im äußerst komplexen menschlichen Hirn eingehen",
erklärt Ulrich Bogdahn, Leiter der Neurologischen Universitätsklinik
in Regensburg. Eine von ihm initiierte Arbeitsgruppe setzt deshalb
unter anderem statt auf embryonale auf neuronale Stammzellen. Sie
sind bei jedem Menschen in speziellen Hirnkammern eingelagert und
wandern bei Reparaturbedarf an die erkrankte Stelle. "Diesen
natürlichen Reparaturmechanismus zu erforschen scheint sinnvoller,
als mit einer solchen Holzhammermethode vorzugehen."
Der
Spiegel 11/2001
Kommentar:
Noch sinnvoller wäre es, Vergiftungen im Kieferbereich durch
Palladium-, Platin- und Quecksilberionen, Strontium 90 bzw. Cäsium
aus Dentallegierungen u. Keramikwerkstoffen fernzuhalten!
Haben
Sie Fragen?
Gerd-zesar@t-online.de
(Siehe auch Palladium die Gefahr im Mund)
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