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Neue
Medizin
[Beweisführung]
15.ooo bis 20.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen medizinischer
Untersuchungen
Bayerischer
Landtag!
Dr.
Scheingraber: Ich kann die Aussagen von Herrn Professor Frentzel-Beyme
nur unterstützen. In vielen Fällen ist die Wissenschaftsmethodik
falsch. Epidemiologische Untersuchungen stehen im Hintergrund, und
genau das sind die Untersuchungen, die uns letztendlich Aussagen
über die Langzeitbelastung von Schäden in der Bevölkerung
geben.
Ich
möchte das an einem kleinen Beispiel erläutern, das die
Grenzwerte betrifft. Wir alle wissen: Grenzwerte sollen unser Leben
schützen. Es gibt aber medizinische Untersuchungen, die besagen,
dass 15000 bis 20000 Menschen jährlich in der Bundesrepublik
an den Folgen medizinischer Untersuchungen sterben. In keinem einzigen
Fall wurden die Strahlengrenzwerte bei den medizinischen Untersuchungen
überschritten.
Sie
sehen also, wie wenig Grenzwerte letztendlich vorsorgen, sie können
allenfalls die Akutgefährdung beschreiben, mehr nicht.
Vorsitzender
Kaul (CSU): Darf ich noch einmal nachfragen: 15000 Menschen
sterben an den Folgen medizinischer Untersuchungen?
Dr.
Scheingraber: Ja, da gibt es medizinische Untersuchungen.
Vorsitzender
Kaul (CSU): Welche medizinischen Untersuchungen: mit dem Skalpell?
Dr.
Scheingraber: Durch Röntgenschäden nach medizinischen
Röntgenuntersuchungen.
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