Neue Medizin
[Beweisführung]

Ozon - das Mittel der Wahl bei Durchblutungsstörungen

Alle Durchblutungsstörungen und Sauerstoffmangelzustände sind Indikationen für eine Ozonbehandlung. Grunderkrankung ist fast immer eine Arteriosklerose, verursacht durch Fett- und Kalkablagerungen, durch Wandverdickungen und Elastizitätsverlust an den Innenwänden der Blutgefäße. Dadurch entstehen Mangeldurchblutungen und Stauungen. Hinter dem Stau gelegene Körperteile werden nicht mehr durchblutet und sterben ab. Hautverfärbungen, Kribbeln und Krämpfe treten auf, an deren Ende meist ein offenes Bein steht. Der Sauerstofftransport und die Ausscheidung der Schlackenstoffe werden durch arteriosklerotische Veränderungen behindert.

Die Ursachen liegen in Fettstoffwechselstörungen, der Fließfähigkeit des Blutes und nicht zuletzt in Risikofaktoren und Lebensführungsfehlern. Risikofaktoren sind Bewegungsarmut, falsche Ernährung bzw. Überernährung, Bluthochdruck, Diabetes, Stress, Rauchen, Alkohol und psychosomatische Belastungen. Die daraus entstehenden Krankheiten sind Herzinfarkt, Schlaganfall und periphere arterielle Verschlusskrankheiten.

Meist wird die Erkrankung erst im 2. Stadium erkannt, wenn Ermüdung und Wadenkrämpfe auftreten, die den Patienten zum Stehen bleiben zwingen. Die Schmerzen entstehen durch Sauerstoffmangel in der Muskulatur. Mit zunehmender Erkrankung werden die Beschwerden schlimmer, und je nach Lage der Gefässverengung sind Schmerzen in den Hüften, im Gesäß, in den Oberschenkeln und Beinen möglich. Schreitet die Erkrankung weiter fort, so entstehen offene Wunden, die sehr schwer oder überhaupt nicht heilen.

Durch eine Operation, den Bypass, wird am Gefässverschluss eine Ader ersetzt, so dass zum Beispiel das Bein wieder besser durchblutet wird. Selbst nach einer gelungenen Operation halte ich eine Ozonbehandlung für unerlässlich, da das ganze Gefäßsystem des Patienten betroffen ist und auch ein Bypass keine "Angelegenheit für die Ewigkeit" ist. Blut transportiert nicht nur Nährstoffe, sondern auch Sauerstoff, wie wir vielfach gehört haben. Gerade dieser Sauerstoff ist es, der durch eine Sauerstofftherapie im ganzen Gefäßsystem verbessert wird.

Der Angina-pectoris-Anfall mit Herzschmerzen ist nichts anderes als der Wadenkrampf am Bein. Es sind Wadenkrämpfe Die Schmerzen entstehen durch Sauerstoffmangel in der Muskulatur, Vorzeichen für einen Gewebsuntergang und damit sichere Vorzeichen für einen Herzinfarkt. Aus den Durchblutungsstörungen entstehen verminderte Herzleistungen, Stoffwechselschlacken werden nicht mehr richtig abgebaut, und schließlich kommt es zu einem Gewebstod am Herzmuskel, eben dem Infarkt. Die gleichen Symptome kennen wir auch im Gehirn. Hier kommt es durch Verkalkungen der Gefäße zu Störungen wie Schwindel, Gedankenausfälle oder Vergesslichkeit. Die schwerste Form ist der Schlaganfall.

Bereits 1957 stellte Professor Schweitzer von der Universität Düsseldorf nach 2jähriger Erprobung in Kliniken fest, dass die Ozontherapie als die wirksamste Behandlungsmethode bei allen Formen von Durchblutungsstörungen anzusehen sei. 1967 berichtete Dr. med. Tabakova (Sofia) in "Medizin heute" und 1972 in der "Erfahrungsheilkunde", dass fast 98 % der Fälle der durch Verstopfung hervorgerufenen Gefäßerkrankungen durch Ozonbehandlungen effektiv wiederhergestellt werden konnten - bis zur Ausheilung und Wiedereingliederung in den Produktionsprozess.

Die Ozontherapie kann als selbständige Behandlung erfolgen oder auch mit anderen Naturheilverfahren oder konservativen Therapien kombiniert werden. Bereits bei der Oxyvenierungstherapie haben wir gelesen, dass durch Durchblutungsstörungen ein Sauertoffmangel im Gewebe entsteht. Mit Hilfe der Ozonbehandlung wird die Durchblutung gefördert und damit der Sauerstoffmangel beseitigt. Die Fließfähigkeit des Blutes wird erhöht, und es erfolgt unmittelbar eine Verbesserung der Sauerstoffversorgung bis hin in die Gewebe.

Dr. Wolff berichtete 1977 in der "Erfahrungsheilkunde", dass ohne diese Therapie trotz intensiven Bemühens 68 % seiner Patienten hätten amputiert werden müssen; so aber waren es nur 3 %.

Erstaunliche Erfolge mit Ozonbegasung oder Behandlung mit ozonisiertem Olivenöl gibt es bei den unterschiedlichsten Hauterkrankungen. Die Begasungen werden in einem Kunststoffbeutel durchgeführt. Viren, Pilze, Bakterien werden vernichtet und es gibt kaum eine vergleichbare Therapie, die bei

  • schlecht heilenden Wunden
  • Beingeschwüren
  • Unterschenkelgeschwüren,
  • Exzemen unbekannter Herkunft
  • offenen Beinen
  • Pilzbefall an den Füßen

    insbesondere auch bei Befall mit Staphylokokken (Eitererreger) so effektvoll durchgeführt werden kann. Die Keimtötende Wirkung des Ozons wird nicht nur bei Hauterkrankungen, sondern auch bei der Behandlung von Schleimhäuten im Mund, Darm und im vaginalen Bereich durchgeführt. Neben guten Erfolgen bei Sauerstoffmangelzuständen sind besondere Anwendungsgebiete:

  • Regenerationskuren bei vorzeitigem Altern
  • Ermüdungs- und Erschöpfungszustände
  • Kreislaufschwäche mit niedrigem Blutdruck
  • Allergien
  • Lebererkrankungen
  • Gelenkentzündungen
  • Herpeserkrankungen
  • Abwehrschwäche
  • Krebserkrankungen
  • Schwindel
  • Ohrensausen
  • Schlafstörungen
  • Nachlassen der Merkfähigkeit
  • aber auch Schlaganfallnachbehandlung

    Ein weiteres breites Indikationsspektrum für eine Therapie mit angeregtem Sauerstoff:

  • Durchblutungsstörungen
  • Angina pectoris
  • Asthma
  • Allergien
  • Schlaganfälle
  • Herzschwäche
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Unterschenkelgeschwür (Ulcus Cruris)
  • allgemeine Schmerzzustände
  • erhöhte Cholesterinspiegel
  • Hautkrankheiten
  • Erschöpfungszustände
  • Leberleiden
  • vermehrte Harnsäurekonzentration im Blut

Literatur:
Sauerstofftherapien, Paul Mohr, Dr. Werner Jopp Verlag Wiesbaden
ISBN 3-89698-105-6

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